Die Kroatische Humanitäre Vereinigung in der Schweiz setzt die Hilfsgütersammlungen für die Erdbebengebiete fort

Die KHVS wird bis Ende Januar gezielt Hilfsgüter sammeln, welche nach Rücksprache mit den Verantwortlichen vor Ort an die Betroffenen verbracht werden.

Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen in den Erdbebengebieten setzen wir die Aktion fort und teilen diesbezüglich (nur geprüfte) Informationen auf unserer Webseite sowie der Facebook-Gruppe Hrvati u Švicarskoj (Kroaten in der Schweiz).

In Kroatien sind die verantwortlichen Organisationen mit den erhaltenen Hilfsgütern immer noch überfordert, da nicht genügend Möglichkeiten zur Lagerung derselben bestehen. Daher sollen im Rahmen unserer Aktion nur diejenigen Güter gesammelt werden, die nachfolgend gelistet sind. Wir bitten alle, die Hilfsgüter spenden möchten, sich an die nachfolgenden Anweisungen zu halten, da nur solche Spenden empfangen werden können. Bitte beschriften Sie unbedingt die Pakete, welche Sie uns zukommen lassen.

Liste:

  • Hygieneartikel (Seife, Duschmittel, Haarshampoo, Zahnpasta)
  • Pandemieschutzmittel (Mundschutzmasken und Desinfektionsmittel)
  • “Nur” lang haltbare Lebensmittel (Fleisch- und Fleischkonserven, Früchte- und Gemüsekonserven)
  • Babybedarf – NUR – Schoppenpulver, Windeln, Fertigbrei, Babykleider, Babydecken, Reisebetten und Hygieneartikel für Babys
  • Kleiderbedarf Erwachsene – NUR – Gummistiefel, Regenschutz, Socken und Unterwäsche
  • “4-Beiner-Bedarf” (Katzen- und Hundefutter)
  • Haushaltsbedarf (kleine & grosse Besen, Waschmittel, Putzmittel, Gummihandschuhe, Putzlappen, Abfallsäcke)
  • Garten- und kleinere Bauwerkzeuge (Schaufeln, Schraubenzieher, Akkubohrer, Motorsägen, Abdeck- und Dachfolien, Schrauben)
  • “Energiebedarf” (elektrische Heizkörper, Stromaggregate und/oder Stromgeneratoren, Steckeradapter)

Die Sammlungen erfolgen an den Sammelpunkten bis zum 22. Januar; danach werden Helfer die Hilfsgüter sortieren und in die Erdbebegebiete verschicken. Die Lieferungen werden von der humanitären Vereinigungen Dobra Volja (Humanitarna udruga Dobra Volja) und Personen, die die Erdbebegebiete gut kennen, entgegengenommen und an die Betroffenen verteilt.

Uns ist bewusst, dass dies eine länger dauernde Aktion sein wird. In Rücksprache mit den Verantwortlichen vor ort werden wir bei Bedarf eine Zweite Hilfsgüteraktion im Frühling/Sommer starten.

Kontaktpersonen für die Koordination der Hilfsgütersammlungen sind:

Božica Tonković – Kt. AG, ZH, SO  Tel. 079 259 61 86 E-Mail: zbtonkovic@gmail.com

Nada Schori Tolić – Kt. SG, TG, AI, AR, GR  Tel. 078 950 82 51  E-Mail: nada.schori@gmail.com

Snježana Premužić – Kt. GE, VD, VS, NE, FR  Tel. 079 532 05 06 E-Mail: snjezanapremuzic@yahoo.com

Ruža Studer – restliche Kantone  Tel. 079 636 32 53  E-Mail: ruza.studer@gmail.com

Bitte melden Sie sich bei der für Ihren Kanton verantwortlichen Person. Diese wird Ihnen Anweisungen bezüglich der Übergabe der Hilfsgüter geben.

Bitte beachten Sie auch, dass wir nicht rund um die Uhr verfügbar sein können und senden Sie uns daher eine SMS oder Mail, auf welche wir so bald wie möglich antworten werden.

Sämtliche Anfragen bezüglich der Gebiete, welche Hilfe dringend benötigen richten Sie bitte an: help.hhus@gmail

Nach wie vor sammeln wir auch Geldspenden, welche Sie unter dem nachfolgenden Link oder direkt auf unser Spendenkonto tätigen können. Herzlichen Dank!

Bankverbindung:

Basler Kantonalbank
IBAN: CH10 0077 0253 6012 5200 1
Begünstigte: Kroatische Humanitäre Vereinigung, Vermerk: Erdbeben Kroatien Dezember 2020.
Alfred-Escher-Str. 34, 8002 Zürich

Stehen wir Zagreb bei: Helfen Sie mit!

Geschätzte Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Schweizerinnen und Schweizer, liebe Kroatinnen und Kroaten. Wenn Leute in Not geraten oder eine Tragödie erleben, unterstützen und helfen wir. Das wollen wir auch heute tun. Wir laden Sie daher ein, sich der humanitären Aktion anzuschliessen, um den Menschen in Zagreb hilfreich zur Seite zu stehen.

Das Erdbeben, das Zagreb am Sonntag, 22. März 2020, viele Menschen aus dem Schlaf gerissen hat, hat den derzeit ohnehin schwierigen Alltag vieler Kroatinnen und Kroaten weiter verschärft. Um unsere Landsleute in diesen schweren Stunde zu unterstützen, startet die Kroatische humanitäre Vereinigung in der Schweiz (KHVS) eine humanitäre Aktion und fordert Sie auf: Helfen Sie mit! Unterstützen Sie Kroatien, unterstützen Sie Zagreb!

Da wir uns wegen des Corona-Virus und den damit auferlegten Massnahmen derzeit in der Schweiz nicht versammeln können, ist es auch unmöglich gemeinsam materielle Unterstützung zu sammeln. Deshalb teilen wir hiermit die Kontonummer des Vereins mit, um wenigstens auf diesem Weg Spenden sammeln zu können. Sobald wir die Behörden in Kroatien kontaktiert haben, werden wir die Spenden an die Bedürftigsten weiterleiten.

Jede und jeder der spendet wird Einblick haben und kann so nachverfolgen, wer die Hilfe erreicht und wohin diese verteilt werden.

Und auf dieses Konto können Sie Ihre Spende einzahlen:

Basler Kantonalbank IBAN: CH10 0077 0253 6012 5200 1 Begünstigte: Kroatische Humanitäre Vereinigung Alfred-Escher-Str. 34, 8002 Zürich

Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an: help.hhus@gmail.com

Projekt Osteraktion Novi Travnik vom 23. April 2016, in Zusammenarbeit mit Schwester Madeleine Schildknecht & Narko-Ne Sarajevo

Die HHUS finanzierte eine Osteraktion in Novi Travnik. Die Gemeinde liegt in Zentralbosnien, 70 Km nordwestlich der Hauptstadt Sarajevo und beherbergt etwa 25`000 Einwohner – mehrheitlich Kroaten. Ziel des Projektes war es Kinder unterschiedlicher Volksgruppen zu unterstützen und mit ihnen vereint einen gemeinsamen schönen Nachmittag zu verbringen. In Zusammenarbeit mit der Organisation Narko-Ne und unter der Obhut von Schwester Madeleine Schildknecht, wurden durch örtliche Pädagoginnen 10 sozialschwache Familien ausgewählt, für die und für deren Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren wiederum Jugendliche einen gemeinsamen Einkauf am 22./23.4.2016 tätigten. Nach dem gemeinsamen Einkauf und anschliessendem Mittagessen haben sich alle Kinder am Nachmittag beim Bildermalen kreativ ausgetobt. Für die 10 Kinder und deren Familien wurden Kleider, Schulsachen und Nahrung gekauft.

Gespendet durch: Kroatische Humanitäre Vereinigung in der Schweiz (HHUS, Hrvatska Humanitarna Udruga Svicarske, Zürich); www.kroatienhilfe.ch

Höhe der Spende: 1084,31 CHF = 1949,55 BAM

Kontakt: Sven Dominkovic, Vorstand HHUS

Benefizfeier in Schaffhausen mit der Tamburica-Band Ekipa. Neuer kroatischer Generalkonsul, Slobodan Mikac, zum ersten Mal unter Kroaten in der Schweiz.

Am 27. November 2015 fand in Schaffhausen die erste Benefizfeier der Kroatischen Humanitären Vereinigung in der Schweiz statt. Die Feier wurde mit dem Zweck organisiert, Mittel für die Durchführung neuer humanitärer Projekte zu beschaffen, darunter insbesondere für die finanzielle Unterstützung kroatischer Familien, deren Kinder sich zwecks Bestrahlung in der Schweiz aufhalten. Wenngleich deutlich weniger Gäste erschienen sind, als erwartet wurde – dies liegt zum Teil daran, dass die Feier an einem Freitag stattfand –, kam ein erfreulicher Betrag zusammen. Dies insbesondere dank der freiwilligen Zuwendungen der Gäste, aber auch der Unterstützung durch die Pfarrei St. Peter, die Räumlichkeiten für die Feier zur Verfügung stellte. Schliesslich trug auch die Tamburica-Band Ekipa zum Erfolg der Feier bei, indem sie auf ihr Honorar verzichtete und dieses vollumfänglich spendete.

An diesem Abend stattete auch der neu bestellte Generalkonsul der Republik Kroatien in der Schweiz, Herr Mag. Slobodan Mikac, der KHVS seinen ersten offiziellen Besuch ab. Gegenüber den Anwesenden erklärte er, dass er diesen Besuch in Schaffhausen lange in Erinnerung behalten werde; einerseits, weil es der erste Besuch bei einem kroatischen Verein in der Schweiz sei und andererseits, weil er Gast einer humanitären Vereinigung sei, die all ihre Anstrengungen auf die Unterstützung bedürftiger Menschen richte.

Der neu bestellte Generalkonsul der Republik Kroatien in der Schweiz, Mag. Slobodan Mikac, wendet sich an die Gäste der Benefizfeier.

Der Präsident der KHVS, Mato Bubalović, präsentierte die bisherigen Aktivitäten der Vereinigung, während die Vizepräsidentin, Ruža Studer, die Anwesenden mit dem neuen Projekt bekannt machte. Fortan werden kroatische Familien mit krebskranken Kindern, die zwecks Protonenbestrahlung in das Paul Scherrer Institut i Villigen eingewiesen werden, logistisch und, bei Bedarf, finanziell unterstützt.

Mato Bubalović präsentiert die bisherigen Vereinsaktivitäten.

Nach dem «offiziellen» Teil sorgte die Tamburica-Band Ekipa aus Schaffhausen für eine ausgelassene Stimmung und einen äusserst schönen Abend in bester Laune. Einen Einblick können Sie dem untenstehenden Video entnehmen. Schliesslich sei an dieser Stelle allen freiwilligen Helfern gedankt, die für die Verpflegung der Gäste sorgten.

Wie kann den Flutgebieten geholfen werden, wie erkrankten Kindern? Antworten auf diese Fragen suchten die Vorstandsmitglieder der KHVS während ihrer Sitzung in Luzern

Am 24. September 2015 fand in den Clubräumlichkeiten des Clubs Zrinski Croatia in Luzern eine Vorstandssitzung der KHVS statt. Der Vereinspräsident informierte die anwesenden Vorstandsmitglieder über die letzten Vereinsaktivitäten und Spendenanfragen, die auch weiterhin regelmässig an den Verein gerichtet werden. Leider erlaubt der Stand auf dem Spendenkonto keine grösseren Projekte, weshalb die Vorstandsmitglieder mehrere Möglichkeiten diskutierten, um neue Spenden zu sammeln. Daher wird gegen Ende diesen Jahres eine Benefizfeier stattfinden, allerdings in bescheidenem Rahmen, gleichsam als Probelauf für weitere Benefizfeiern.

Der Verein wird nach seinen finanziellen Möglichkeiten auch weiterhin die Flutgebiete unterstützen, insbesondere die bosnischen Save-Gebiete. Jedoch sind auch weitere Aktivitäten geplant, wie beispielsweise Hilfe für Familien krebskranker Kinder, die zur Behandlung in das Paul Scherrer Institut in Villigen eingewiesen werden (der einzige Ort in Europa, wo Bestrahlungen kleiner Kinder möglich sind).


Spendenkonto: Basler Kantonalbank IBAN: CH10 0077 0253 6012 5200 1 Begünstigter: Kroatische Humanitäre Vereinigung c/o Alfred Escher-Strasse 34, 8002 Zürich

Die KHVS in den St.Galler Nachrichten

n den St.Galler Nachrichten vom 19. Februar 2014 wurden die Folgen der Überschwemmungen sowie die Projekte der KHVS im Gespräch mit Mato Bubalović, Präsident der KHVS, erörtert. Den Beitrag finden Sie unten:

Aktion für ein schöneres Weihnachtsfest abgeschlossen

Unter der Rubrik Projekte haben wir eine kurze Beschreibung, Fotos und die Dokumentation zur abgeschlossenen Aktion für ein schöneres Weihnachtsfest veröffentlicht. Wir bedanken uns bei allen Spendern, die es mit ihrer Spende ermöglichten, Kindern und Bedürftigen in Balegovac in Bosnien-Herzegowina ein schöneres Weihnachtsfest zu bescheren.

Die Kroatische Humanitäre Vereinigung Schweiz und der Fussballclub Croatia Solothurn finanzieren Projekte in Kopanice

Anfangs Juli wurde anlässlich der Vorstandssitzung der Kroatischen Humanitären Vereinigung in der Schweiz (KHVS) entschieden, den Bau des Fundaments des ersten abgerissenen Hauses in Kopanice zu finanzieren. Während der Sommerferien, am 27. Juli 2014, überreichten Vorstandsmitglieder der Familie Lukačević das hierfür benötigte Geld zusammen mit einer Geschenkurkunde. Der Bau ist im Gange und wir hoffen, dass die Familie vor Herbstanfang in das eigene Heim zurückkehren kann.

Zur gleichen Zeit schaltete sich der HNK („Kroatischer Fussballclub“) Croatia Solothurn ein und nahm an der Aktion teil. Nach einem Gespräch mit einem Mitglied des Fussballclubs, Vinko Marić, entschied der Vorstand des Clubs mit den gesammelten Mitteln in der Höhe von Fr. 5’000 die Instandsetzung weiterer Häuser in Kopanice zu finanzieren. Den glücklichen Familien Župarić, Vrbat, Orkić und Jović wurden die Spenden für den Wiederaufbau ihrer Häuser durch Ante Nišandžić überreicht.

Am Montag, 18. August 2014, entschied der Vorstand der KHVS finanzielle Mittel für die Instandsetzung weiterer zehn Häuser in Kopanice einzusetzen (ca. 1’100 konvertibile Mark pro Familie). Eine Liste der bedürftigsten Familien wurde durch den Dorfpfarrer Marinko Filipović und den Präsidenten der Ortsgemeinde Kopanice, Ivo Marković, erstellt.

Im Weiteren ist vorgesehen, die Ortschaft Domaljevac mit der Finanzierung eines Fahrzeugs für Pflege und Transport alter und gehbehinderter Menschen zu unterstützen (im Wert von ca. 10’000 konvertibilen Mark).  An dieser Aktion beteiligt sich auch die römisch-katholische Pfarrei St. Nikolaus von Myra in Rüschlikon mit Fr. 1’500.

All diese Aktionen werden von Seiten des Vereinsvorstands, der um grösstmögliche Transparenz bemüht ist, dokumentiert; die Dokumentation kann von interessierten Spendern eingesehen werden.

Diese Aktionen haben das Vereinskonto erschöpft. Geplant sind jedoch weitere Aktionen. Daher beginnt der Verein in Bälde mit Spendenaktionen via SMS (5, 10 oder 20 Franken). Über diesen SMS-Spendendienst werden wir Sie zeitnah informieren. Wir rufen an dieser Stelle alle Interessenten auf, diese humanitären Aktionen zu unterstützen. Sofern die Familienhäuser nicht bis Wintereinbruch instandgestellt werden, besteht die Gefahr, dass gewisse Familien nie wieder in ihre Dörfer zurückkehren. Haben Sie für Ihre Hilfe herzlichen Dank!


Basler Kantonalbank
IBAN: CH10 0077 0253 6012 5200 1 

Begünstigter: Kroatische Humanitäre Vereinigung
Alfred-Escher-Strasse 34, 8002 Zürich

Besichtigung des überschwemmten Save-Gebietes (22. und 25. Juni 2014)

Um Projekte ausfindig zu machen, die der Verein finanzieren könnte, besuchten zwei Vorstandsmitglieder während ihres Aufenthaltes in Kroatien und Bosnien-Herzegowina das überschwemmte Save-Gebiet. Sie besichtigten insbesondere die Ortschaften DomaljevacVidovice und Kopanice und trafen dabei Leute, die auf diesem Gebiet aktiv tätig sind. Dabei erkannten sie, dass es nötig ist, baldestmöglich zu reagieren und Hilfe zu leisten. Miron Dujmenović, ein Mitglied des Roten Kreuzes Domaljevac, erklärte, dass in dieser Ortschaft viele ältere Personen leben, die in ihre Heime zurückkehren. Diese Personen seien grösstenteils auf Hilfe angewiesen, müssten gepflegt und zum Arzt gefahren werden. Freiwillige, so Miron Dujmenović weiter, gebe es genug. Allerdings sei für den Besuch bzw. die Pflege dieser Menschen wie auch für den Transport zum Arzt oder ins Spital ein Fahrzeug notwendig. Daher schlug er vor, ein solches zu kaufen. Dabei sei wichtig, dass dieses Fahrzeug die Möglichkeit bietet, gehbehinderte Menschen zu transportieren (Rollstuhlfahrer usw.).

Wo werde ich mit meiner Familie den Winter verbringen?

Eine Frage, die sich viele Menschen in der Ortschaft Kopanice stellen, ist: Wo werde ich mit meiner Familie den Winter verbringen? Das Dorf Kopanice ist das östlichste Dorf in der im bosnischen Save-Gebiet befindlichen Gemeinde Orašje. Während des Krieges fiel dieses Dorf innerhalb von drei Tage. Beinahe 30% der damals Geflohenen kehrten nie mehr zurück. Diejenigen, die im November 1992 zurückkehrten, stehen nun wieder vor ihren zerstörten Heimen.

Der 17. Mai 2014 wird in der Chronik von Kopanice einen besonderen Stellenwert einnehmen. An diesem Tag brach der Damm an der Save in einer länge von ca. 40 Metern. Die Flut überschwemmte innerhalb weniger Stunden das gesamte Dorf mit ungefähr 300 Haushalten. So durchlebten die Einwohner von Kopanice nach den Zerstörungen während des Krieges nochmals eine Katastrophe von ausserordentlichem Ausmass.

In Kopanice waren manche Häuser während 19 Tagen komplett überschwemmt. Was dies bedeutet, lässt sich annähernd erahnen; betritt man indes die Häuser, wird das Ausmass der Zerstörung bewusst. Eingeschossige Häuser sind komplett zerstört und ein Leben in denselben ist undenkbar. Obgleich seit Rückgang des Wasser bereits drei Wochen vergangen sind, sind die Hauswände immer noch feucht. Die Dorfbewohner räumten ihre Häuser und verbrachten alles zu den lokalen Sammelstellen, wo der beschädigte Hausrat verbrannt wurde – ökologisch gesehen eine Katastrophe!

Wie soll ich unser Heim instandsetzen, wenn ich über keine Mittel verfüge und vom Staat vergessen wurde?

In Kopanice werden 77 Häuser nicht mehr instandgesetzt werden könnnen. Dabei handelt es sich um eingeschossige Häuser. Die ersten, die ihr Einfamilienhaus zerstören mussten sind Ivanka und Tihomir Lukačević. Um den Menschen, deren Häuser wieder aufgebaut werden müssen, Hoffnung zu geben, so der Dorfpfarrer Marinko Filipović,  müsse der Wiederaufbau umso früher beginnen. Die Familien müssten vor Wintereinbruch in ihre Heime einziehen, ansonsten sie nie wieder zurückkehren würden.

Um der Familie Lukačević und anderen Familien den Baubeginn zu ermöglichen, bedürfen sie finanzieller Unterstützung. Der Bau eines Fundaments kostet ca. 5’000 konvertibile Mark (ca. Fr. 3’000); der Familie mangelt es jedoch an diesem Geld. Unser Verein wird daher den Wiederaufbau solcher Häuser bzw. deren Indstandsetzung finanziell unterstützen. Alle, die sich diesem Projekt anschliessen wollen, sind herzlich eingeladen, ihre Spende an unser Vereinskonto zu richten. Haben Sie für Ihre Unterstützung herzlichen Dank!


Basler Kantonalbank
IBAN: CH10 0077 0253 6012 5200 1 

Begünstigter: Kroatische Humanitäre Vereinigung
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