Das verheerende Hochwasser auf dem Balkan hat Dutzende Menschen in Kroatien und Bosnien-Herzegowina in den Tod gerissen. Zehntausende Menschen flohen vor den Wassermassen. In Kroatienüberschwemmte die Save mehrere Dörfer. Etwa ein Viertel der 3,8 Millionen Einwohner des Landes ist von der Überschwemmung betroffen. Hunderte Erdrutsche zerstörten Häuser und Infrastruktur. In stark verminten Gebieten sind die durch das Wasser freigelegten und fortgeschwemmten Landminen eine zusätzliche Gefahr.

In der Schweiz leben etwa 80 000 Kroaten, die grösstenteils aus den überschwemmten Gebieten kommen. Diese Leute haben bereits Sammelstellen für Hilfsgüter eingerichtet und viele haben da mitgemacht, so dass die ersten Transporte schon in Kroatien und Bosnien-Herzegowina eingetroffen sind. Das ist aber nur ein Tropfen auf den heissen Stein, der Bedarf an Hilfsgütter und Spenden sind viel grösser.

Am Mittwochabend trifft sich eine Gruppe von kroatischen Vereinsvertretern zusammen und versucht die Aktionen genauer zu planen und koordinieren. Ein Spendenkonto wird auch eingerichtet.